Motivation zum Projekt

Motivation zum Projekt

Mein Schreiben, also das Genre, die Art wie ich schreibe und warum ich es so schreibe, ist allein in meiner Person zu begründen.
Quatsch! Wird jetzt der eine oder andere denken. Egal. Meiner Ansicht nach ist es so. Und ich kann das ganz einfach an einem Beispiel erklären: Nehmen wir an, ihr habt vor euch eine Gruppe von fünf Leuten sitzen, denen ihr den selben Satz gebt, verbunden mit der Bitte, daraus einen Text von einer halben Seite Länge zu schreiben. Ihr werdet sehen, dass, obwohl jeder den selben Satz hatte, ihr fünf verschiedene Resultate bekommt.
Spannend, gell!
Also, um es vorweg zu nehmen:
Ich bin (zumindest beim Schreiben), nach einigen nicht zufriedenstellenden Ausflügen, wieder in der Zukunft unterwegs.
Und das glücklich und zufrieden.

Warum ist das so?

Ich habe mir überlegt, was mich wirklich interessiert.
Dabei habe ich folgende (ganz spannende) tatsache festgestellt:

Mich treiben die folgenden Fragen um:
Welche Fünf Fragen würde ich einem Menschen aus der Zukunft stellen?
Welche Fünf Dinge würde ich einem Menschen aus der Zukunft unbedingt
erzählen?
Welche Fünf Dinge über unsere Zeit sollten unbedingt in den
Geschichtsbüchern der Zukunft stehen?
Basiert die Zukunft notwendigerweise auf heutigen Gegebenheiten?
Führt unser Handeln zwingend zur Zukunft?
Gibt es Alternativen?

Überlegungen

Über die Menschen in ferner Zukunft können wir nichts sagen, da wir nichts über sie wissen. Sie dagegen können sehr wohl etwas über uns sagen, da sie sehr viel über uns wissen.
Vielleicht stellen wir uns manchmal vor, oder versuchen es zumindest, wie es in der Zukunft sein wird. Doch es liegt wahrscheinlich außerhalb unseres Vorstellungsvermögens, eine Aussage über das Leben der Menschen in der Zukunft zu machen. Alles bleibt im Bereich der Spekulationen.

Fazit

Diese Fragen und Gedanken bildeten die Grundlage, und damit die Motivation, weshalb ich im Jahr 2014 zum ersten Mal am NaNoWriMo teilnahm und mich mit der Zukunft auseinandersetzte.
Damals war es eine Parallelwelt, in der die Handlung spielte.
In meinem neuen Projekt bewege ich mich in München. Ohne es beabsichtigt zu haben, als die Handlung (im Jahr 2078) in meinem Kopf Gestalt annahm und sich formte, reicht sie doch bis heute (in die unmittelbare Gegenwart) zurück.
Andererseits ermöglicht mir die Zukunft, Dinge der Gegenwart zuzuspitzen, so dass ich ihre mögliche Entwicklung besser darstellen kann.
Toni Timm

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